webdesign am niederrhein
Webdesign am Niederrhein: Unsere kostenlosen Tipps & Tricks
webdesign -rezepteWer im Sommer Kappes klaut, hat im Winter Sauerkraut.

Das zumindest besagt eine niederrheinische Bauernweisheit. Die Niederrheinische Küche, zumindest die traditionelle, mutet dem Gourmet etwas rustikal an. Dem Niederrheiner schmeckts.
Für die "Anrheiner" Aal oder gekochte Muscheln. Für die Flachländer Kohlrouladen oder Panhas mit Stampfkartoffeln. Und allen multikulturellen Einflüssen zum Trotz, die Niederrheiner kochen gerne selbst. Mit Liebe.
Das reicht nicht immer. Manchmal benötigt man ein paar ganz spezielle Zutaten. Oder weniger davon.
Besonders beim Webdesign. Wir möchten Ihnen ein paar Zutaten verraten. Natürlich wollen wir ein paar Geheimnisse für uns behalten, denn Sie wissen, so manche Geheimrezeptur beinhaltet ein paar Zusätze, die das Ergebnis so unvergesslich werden lässt.
Aber klauen Sie ruhig unseren Kappes, für Ihr Sauerkraut...

Zehn sichere Punkte, um Ihre Gäste zu verärgern
webdesign - rezepte1. Wiederholte PopUps
Sie zählen zu den größten Ärgernissen: Werbefenster, die sich unaufgefordert öffnen. Wenn sie sich schon nicht vermeiden lassen, sollten Sie einen Timer einbauen, der die ungeliebten Gäste nach kurzer Zeit verschwinden lässt. Wie das funktioniert können Sie in einem unserer Workshops nachlesen.

2. Mehr als eine Animation
Wenn es an mehreren Stellen gleichzeitig blinkt und tickert, fällt es schwer die Konzentration auf den eigentlichen Inhalt zu bewahren. Dem Besucher hilft dann nur die Flucht.

3. Zu kleiner Text oder fehlende Ausdruckmöglichkeiten
Minischrift gilt im Webdesign derzeit als trendy, vor allem dann, wenn möglichst viel auf eine Site gepackt werden soll. Allerdings werden längere Texte nahezu unlesbar, kürzere brauchen mehr Zeit, um gelesen zu werden. Nicht für jeden ein Vergnügen. Minimum bleibt 10px als Schriftgröße für längere Fließtexte. Bei kurzen Texten dürfen es auch schon einmal 9px sein. Oder bieten Sie Ihren Text auch zum Ausdruck an. So wie wir.

4. Links, deren Beschreibung etwas anderes erwarten lässt oder "tote" Links
Der Nutzer fühlt sich betrogen, wenn ein Link nicht zum Erwarteten führt. Verantwortlich sein kann eine nicht durchdachte Betextung (Wording), aber auch die Absicht den Besucher auszutricksen. Zur gleichen Kategorie gehören getarnte Links, die unangekündigt auf Werbeseiten oder Partnerprogramme führen.
"Tote" Hyperlinks - das sind fehlerhaft verknüpfte Links - kommen weitaus häufiger vor, als nötig wäre. Abgesehen von falscher Verlinkung und inzwischen nicht mehr vorhandenen Zielen, tragen Javascript und serverseitige Programmierungen ihren Teil bei. Javascript, weil es nicht immer zuverlässig mit jedem Browser funktioniert und serverseitige Scripte, weil sie manchmal einfach zu langsam sind. Da hilft nur: testen, testen, testen...und bieten Sie eine Fehlerseite an, die zu Ihrer Startseite zurückführt.
Außerdem: Vermeiden Sie Links hinter denen sich eine "Under construction" oder "Hier finden Sie bald..."-Seite verbirgt. Warten Sie stattdessen bis alles fertig ist und stellen Sie Ihr komplettes Angebot ins Netz. Ihre Besucher werden es Ihnen danken.

5. Keine Kontaktmöglichkeiten oder Zwangsformulare
Ärger ist die unausweichliche Folge, wenn weder ein Formular noch eine Emailadresse gefunden werden können, obwohl der Besucher Kontakt aufnahmen möchte.
Und ganz wichtig: Auch wenn Sie in der ersten Laufzeit Ihrer neuen Website nur alle Jubeljahre eine E-Mail erhalten sollten, checken Sie die Mails täglich. Nichts ist schlimmer als eine Kundenanfrage, die unbeantwortet bleibt!
Auch Formulare, die zuviel persönliche Daten abfragen oder einem nicht genau benannten Ziel vorausgestellt sind, verärgern den Besucher.

6. Der Klassiker: Zu lange Ladezeiten
Nicht jeder hat einen superschnellen DSL-Anschluss. Doch ärgerliche Wartezeiten entstehen nicht nur durch voll gestopfte Seiten und übermäßigen Gebrauch von zu großen, nicht komprimierten Grafiken. Auch billige oder überlastete Server können zum Problem werden (siehe dazu auch Punkt 4).

7. Best viewed...
Niemand Ihrer Besucher interessiert sich, für welchen Browser oder Bildschirmauflösung Ihre Seite optimiert ist. Wenn man bei jeder Seite, die man aufruft, die Einstellungen ändern oder den Browser wechseln müsste, bliebe für das Surfvergnügen wenig Zeit. Also optimieren Sie für die gängigsten Browser und nicht nur für den Internet Explorer.
Und: Multimedia-Designer mögen "Flash"-Animationen, Ihre Besucher teilen diese Vorliebe nicht immer. Sie müssen schon einen Mehrwert besitzen oder besonders Wichtiges anzubieten haben, wenn Sie ein Plug-In als Eintrittskarte verlangen dürfen. (siehe auch rechts)

8. Veraltete Informationen
Pflegen Sie Ihre Web-Seiten regelmäßig. Veraltete Informationen garantieren ein sofortiges Verlassen Ihrer Site. Auch externe Hyperlinks müssen regelmäßig überprüft werden (siehe auch Punkt 4).

9. Automatische Änderung der Fenstergröße
Manche Webdesigner optimieren gerne für große Monitore (an denen sie selber arbeiten) und wollen mittels Javascript erzwingen, dass der Besucher ihre Seiten in voller Größe zu sehen bekommt. Das vielleicht schlimmste "Designverbrechen" von allen, denn das ist ein unverzeihbarer Eingriff in die Autonomie des Nutzers. Außerdem bleiben die veränderten Browsereinstellungen nicht selten noch eine ganze Weile erhalten.

10. Frames
Seien Sie sehr sorgfältig bei der Verwendung von Frames. Vermeiden Sie die Anzeige von Scrollbalken bei kleinen Frames, aber denen Sie auch daran, dass nicht alles Besucher mit hoher Auflösung und großen Monitoren Ihre Seite aufrufen.
Und bedenken Sie: Suchmaschinen haben immer noch Probleme mit Frames. Schaffen Sie daher auf jeder Seite eine Möglichkeit zur Startseite zurückzukehren, falls nicht das komplette Frameset aufgerufen wird.

Flash & Co - Animationen im Web
Sehen Sie etwas?

Wenn Sie rechts gerade eine Text-Animation sehen, dann gehören Sie zu den Internetnutzern, die mit einem Browser der neueren Generation unterwegs sind. Oder Sie haben ein sogenanntes "Flash-Plug-In" nachinstalliert.

Sie sehen nichts?

Dann gehören Sie zu der zahlenmäßig nicht kleinen Gruppe von Websurfern, die eine Flash-Animation nicht sehen können, weil Ihr Browser sie nicht anzeigt.
Die folgende Text-Animation sehen Sie ganz bestimmt:

webdesign - beispielanimationHierbei handelt es sich um eine GIF-Animation, die jeder Browser anzeigt.

 

 
Was bedeutet das nun alles für Ihre zukünftige Website?

Nun, Flash-Animationen zählen zum liebsten Spielzeug eines "modernen" Webdesigners und immer mehr Websites (und deren Betreiber) glauben nicht mehr ohne auskommen zu können.
Doch bevor Sie sich für diese Animationsform entscheiden, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Welchen konkreten Nutzen erfahren Ihre Kunden durch die Verwendung?
  • Welchen zusätzlichen Mehrwert bringt Ihren Kunden der Einsatz?
  • Sind die Ladezeiten der Flash-Filme auch für Nutzer mit langsamem Webzugriff noch akzeptabel?
  • Nehmen Sie in Kauf, dass Ihre Kunden für das Ansehen der Flash-Filme zuerst ein Plug-In installieren müssen?
Kehren wir noch einmal zu unserem GIF-Beispiel zurück. Eine solche Animation erscheint vielleicht nicht so elegant wie Flash, ist aber eben ohne zusätzliches Plug-In sichtbar und professionell gestaltet kaum größer als eine Flash-Datei.
In dem gezeigten Beispiel ist die GIF-Datei sogar um fast 10kb kleiner.

Aber müssen aufwendige Animationen wirklich sein?

Fast nie, meint der "Usability-Papst" Jacob Nielsen und fasst prägnant zusammen: "Flash: 99% bad". Was bedeutet, dass die meisten Animationen um ihrer selbst realisiert werden und an den Anforderungen der Nutzer vorbei gehen.
So genannte "Flash-Intros" - also Animationen auf der Startseite - zählen inzwischen zu den meistgehassten Erscheinungen, denn in der Regel stehlen sie durch lange Ladezeiten Zeit und Geld (und erweisen sich dann zu häufig als überflüssig).
Flash zeigt seine Stärke immer dann, wenn es darum geht komplexe Zusammenhänge aufzuzeigen oder interaktiv zu arbeiten (Etwa um ein Produkt elegant von allen Seiten und verschiedenen Farben zu zeigen - aber auch hier gibt es durchaus akzeptable Alternativen).

Fazit: Flash bietet zahlreiche Möglichkeiten als Mehrwert zu fungieren, wenn es nicht als bunter Selbstzweck gestaltet wird. Verlieren Sie auch hier Ihre Zielgruppe nie aus den Augen!
Grafiken und Bilder
Manchmal ist es unumgänglich auch größere Bilddateien auf Ihrer Website unterzubringen.
Dann sollten Sie zwei Dinge unbedingt beachten: Immer die Attribute "width" und "height", also die Abmessungen des Bildes angeben. Wenn Sie das nicht tun, kennt der Browser die Bildgröße nicht und baut das Bild erst nachträglich ein. Damit wird das Layout noch einmal verschoben und wirkt unprofessionell.
Außerdem ist es ratsam bei wegen der Dateigröße langsam ladenden Bildern während der Speicherung für das Internet (die die meisten Bildbearbeitungsprogramme anbieten) die Option "Interlaced" im GIF-Format oder "Progressive Codierung" bei JPEG zu wählen.
Damit werden die Bilder nach und nach komplett aufgebaut (nicht zeilenweise) und der Nutzer sieht bereits das ganze, noch etwas unscharfe Bild.

Und noch ein Tipp: Der Internet Explorer hat die Eigenschaft ab einer bestimmten Bildgröße ein Tool einzublenden, das die Speicherung der Datei erleichtern soll. Für das Layout kann das aber kaum wünschenswert sein, daher sollten Sie das Tool mit einem Meta-Tag im Head-Bereich unterdrücken.
Fügen Sie einfach <meta http-equiv="imagetoolbar" content="no"> ein und die Anzeige verschwindet.
Druckversion
Webdesign am Niederrhein: DruckversionDer obige Text steht auch zum Ausdruck für Sie bereit.
Druckversion
Webdesign am Niederrhein: DruckversionDer obige Text steht (ohne die Animations- beispiele) zum Ausdruck für Sie bereit.
 
© copyright 2005 by webdesign am niederrhein - grafikwelten bocholt
powered by grafikwelten webdesign und illustration - bocholt - borken - wesel